Biologische Station Zwillbrock e.V.

 

 

Allgemeine Teilnahme- und Reisebedingungen

der Biologischen Station Zwillbrock e.V. 

 

  

Allgemeine Teilnahmebedingungen (AGB) für Einzelveranstaltungen 

der Biologischen Station Zwillbrock e.V.

 (Für Studienfahrten gelten gesonderte Bedingungen)
 

1. Allgemeine Hinweise

Die Einzelveranstaltungen werden von der Biologischen Station Zwillbrock e.V. (nachfolgend: BSZ) durchgeführt. Einzelveranstaltungen sind eintägige Angebote seitens der BSZ. Die Veranstaltungen sind grundsätzlich für jedermann offen. Vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen im Einzelfall kommen Verträge mit Teilnehmern über Einzelveranstaltungen mit der BSZ ausschließlich nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zustande. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Teilnehmers sind nur dann verbindlich, wenn die BSZ sie ausdrücklich anerkannt hat; dies muss schriftlich erfolgen.

2. Anmeldung und Vertragsschluss

2.1 Mit seiner verbindlichen Anmeldung erkennt der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen, die ihm vor der Buchung übermittelt werden bzw. im Internet unter www.bszwillbrock.de eingestellt worden sind , ausdrücklich und vorbehaltlos an.

2.2 Die Anmeldung kann online auf der Internetseite der BSZ oder schriftlich durch Rücksendung eines rechtsverbindlich unterzeichneten Anmeldebogens, der von der BSZ angefordert werden kann, erfolgen. Für Einzelveranstaltungen mit einer Seminargebühr bis 10,00 € pro Erwachsenen ist eine telefonische Anmeldung ausreichend. Die Anmeldungen werden grundsätzlich der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Es erfolgt nur dann eine Benachrichtigung, wenn eine Einzelveranstaltung ausfällt oder bereits belegt ist.

2.3 Die Teilnehmerdaten werden nur seminar- und vereinsintern genutzt; sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Mit der elektronischen Speicherung und Weiterverarbeitung zum Zwecke der BSZ erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich einverstanden.

3. Leistungsbeschreibung und Änderung des Veranstaltungsangebots

3.1 Der Inhalt und die Durchführung der Einzelveranstaltungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung, wie sie in dem jeweils aktuellen Veranstaltungskatalog oder sonstigen Medien der BSZ aufgeführt bzw. veröffentlicht ist und die insoweit Bestandteil des Vertrages ist.

3.2 Die BSZ ist berechtigt, Änderungen aus fachlichen Gründen (z.B. Aktualisierungsbedarf, inhaltliche und methodische Weiterentwicklung, didaktische Optimierung) vorzunehmen, sofern sie den Kern der Einzelveranstaltung bzw. das Veranstaltungsziel nicht grundlegend verändern.

3.3 Gleiches gilt auch für einen notwendigen Ersatz des angekündigten Dozenten durch einen Gleichqualifizierten bei Erkrankung oder sonstiger Verhinderung aus wichtigem Grund und/oder Verschiebung im Ablaufplan aus zwingenden organisatorischen Gründen. In derartigen Fällen wird sich die BSZ bemühen, den Teilnehmer rechtzeitig über die Änderung zu unterrichten.

4. Absage von Einzelveranstaltungen

4.1 Die BSZ behält sich die Absage von Einzelveranstaltungen aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat (z.B. bei kurzfristigem Ausfall des Dozenten, höherer Gewalt oder gleichartiger Gründe) vor.

4.2 Voraussetzungen für die Durchführung einer Einzelveranstaltung ist das Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen, soweit nicht etwas anderes angegeben ist.

4.3 Wird die Mindestteilnehmerzahl bis 2 Werktage vor der Einzelveranstaltung nicht erreicht, so behält sich die BSZ vor, das betreffende Seminar abzusagen. In jedem Fall ist die BSZ bemüht, Absagen an die in der jeweiligen Anmeldung genannten Adresse so rechtzeitig wie möglich schriftlich (auch per E-Mail, Fax etc.) mitzuteilen. Sollte dies aus zeitlichen Gründen nicht mehr möglich sein, kann die Benachrichtigung auch fernmündlich erfolgen.

4.4 Bei einer Absage durch die BSZ wird diese vorrangig versuchen, den Teilnehmer - ohne Mehrkosten - auf einen anderen Veranstaltungstermin umzubuchen, sofern der Teilnehmer damit einverstanden ist.

4.5 Muss eine Einzelveranstaltung abgesagt werden und kann der Teilnehmer nicht auf eine andere von der BSZ angebotene Einzelveranstaltung ausweichen, werden die bereits gezahlten Teilnahmegebühren in voller Höhe erstattet.

5. Gebühren, Zahlungsverfahren, Verzug

5.1 Mit der Anmeldung verpflichtet sich der Teilnehmer zur Zahlung des Teilnahmeentgelts und der anfallenden Materialkosten.

5.2. Die Höhe der Seminargebühr richtet sich nach der Art und Dauer der Veranstaltung und ist im Programmheft jeweils einzeln zu entnehmen.

5.3. Teilnahmegebühren bis 10,00 € pro Erwachsenen sind in bar bei dem Dozenten zu Beginn der Veranstaltung zu entrichten.

5.4. Für Einzelveranstaltungen mit einer Seminargebühr über 10,00 € pro Erwachsenen wird das Kursentgelt nach dem Seminar eingezogen:

Umstellung auf den europaweiten SEPA-Zahlungsverkehr Zum 01.02.2014 wird in Deutschland das einheitliche Euro-Zahlungsverkehrssystem (SEPA) eingeführt. Damit ist auch die BSZ verpflichtet, das bisherige Einzugsermächtigungsverfahren auf das europaweite SEPA-Basis-Lastschriftverfahren umzustellen. Anstelle einer Einzugsermächtigung erteilen Sie der BSZ nunmehr mit der Kursanmeldung ein sogenanntes "SEPA Basislastschriftmandat". Darin ermächtigt der Teilnehmer die BSZ, Zahlungen von seinem Konto mittels SEPA-Basislastschrift einzuziehen. Zugleich weist er seinem Zahlungsdienstleister (in der Regel seine kontoführende Bank) an, die von der BSZ auf das Konto des Teilnehmers gezogenen SEPA-Basislastschriften einzulösen.

Das SEPA-Basislastschriftmandat gilt bis auf Widerruf auch für künftige Anmeldungen.

Wird statt des Teilnehmers eine andere Person als Zahlungspflichtiger (= abweichender Zahler) vereinbart, erteilt dieser der BSZ zur Durchführung der Zahlung ein SEPA Basislastschriftmandat.

Der Einzug der Teilnehmergebühren erfolgt künftig unter Berücksichtigung der Wochenend- und Feiertage zu festgesetzten Fälligkeitsterminen:

Seminar findet statt vom: Fälligkeitstermin bis spätestens
 01. bis 15. eines Monats zum 31. des lfd. Monats
 16. bis 31. eines Monats zum 15. des darauffolgenden Monats

Anstelle des Bankeinzuges kann bei der Anmeldung auch eine Barzahlung in der BSZ zu folgenden Öffnungszeiten erfolgen: Mo bis Do von 8.00 bis 16.30 Uhr, Fr. bis 14.30 Uhr.
 Nach Rücksprache mit der BSZ und deren Zustimmung sind auch Überweisungen auf das Konto der BSZ bei der Volksbank Gronau-Ahaus, IBAN: DE30 4016 4024 0028 5085 00, BIC: GENODEM1GRN möglich.

5.5 Im Verzugsfalle kann die BSZ für jedes Mahnschreiben pauschal 5,00 € sowie Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a., vom Zahlungspflichtigen verlangen. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedriger Kosten bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6. Rücktritt

6.1 Der Teilnehmer kann jederzeit von einer Einzelveranstaltung zurücktreten.

6.2.1 Bis 5 Werktage vor einer Einzelveranstaltung ist ein Rücktritt kostenfrei möglich, danach ist die volle Veranstaltungsgebühr zu entrichten.
6.2.2 Bei Rücktritt von Einzelveranstaltungen über 20€ ist bis fünf Werktage vorher in jedem Fall eine Bearbeitungsgebühr von 10€ fällig, danach ist die volle Veranstaltungesgebühr zu entrichten.

6.3 Rücktritte sollten schriftlich gegenüber der BSZ erklärt werden. Für die Bemessung der Frist ist das Datum des Eingangs bei der BSZ maßgeblich.

7. Firmensitz des Veranstalters

Biologische Station Zwillbrock e.V., Zwillbrock 10, 48691 Vreden

Kontakt: Tel.: 02564 - 986020, E-Mail: Bildungswerk@bszwillbrock.de

Vereinsregister: Amtsgericht Coesfeld, Register-Nr. 1379

Geschäftsführer: Dr. Dietmar Ikemeyer

Vorstand: Dr. Robert Stegemann, Friedrich Pfeifer, Heiner Schemmer

 

Allgemeine Reisebedingungen (ARB) für mehrtägige Studienfahrten 

der Biologischen Station Zwillbrock e.V.

Die nachfolgenden ARB ergänzen die §§ 651a bis m BGB und regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Biologische Station Zwillbrock e.V. (kurz: BSZ) als Reiseveranstalter und dem Teilnehmer.

1. Allgemeine Hinweise

Die angebotenen Studienfahrten werden von BSZ eigenverantwortlich durchgeführt, soweit nichts anderes angegeben. Die Veranstaltungen sind grundsätzlich für jedermann offen. Vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen im Einzelfall kommen Verträge mit Teilnehmern über Studienfahrten mit BSZ ausschließlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen zustande. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Teilnehmers sind nur dann verbindlich, wenn BSZ sie ausdrücklich anerkannt hat; dies muss schriftlich erfolgen.

2. Anmeldung und Vertragsschluss

2.1 Mit seiner verbindlichen Anmeldung erkennt der Teilnehmer für sich und seine Mitreisenden diese ARB, die ihm vor der Buchung übermittelt werden bzw. im Internet unter www.bszwillbrock.de eingestellt worden sind, ausdrücklich und vorbehaltlos an.

2.2 Die Anmeldung kann schriftlich durch Rücksendung eines rechtsverbindlich unterzeichneten Anmeldebogens, der von BSZ angefordert oder online auf der Internetseite heruntergeladen werden kann, erfolgen. Die Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, soweit dann noch Plätze frei sind.

2.3 Mit seiner Anmeldung bietet der Teilnehmer BSZ den Abschluss eines Reisevertrages auf Grundlage der genannten Leistungsbeschreibung und Preise verbindlich an. Der Reisevertrag kommt mit Zugang der schriftlichen Reisebestätigung durch BSZ zustande.

2.4 Weicht die Bestätigung von Ihrer Anmeldung ab, ist der Veranstalter an das neue Angebot 10 Tage gebunden. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage des neuen Angebots zustande, wenn Sie innerhalb dieser Frist das Angebot annehmen. 

3. Bezahlung

3.1 Zur Absicherung der Kundengelder hat die BSZ eine Insolvenzversicherung bei der R+V Versicherung abgeschlossen. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheins erfolgen. 

Ein Sicherungsschein befindet sich bei der Reisebestätigung.

3.2 Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises zur Zahlung fällig, die innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen ist. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn fällig.

Eine Rechnung befindet sich bei der Reisebestätigung.

3.3 Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist die BSZ berechtigt, nach Mahnung mit Nachfristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß den Ziff. 5.1 und 5.2 zu belasten.

Wenn der Teilnehmer Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leistet, behält sich die BSZ zudem vor, ab der 2. Mahnung eine Mahnkostenpauschale von 5,00 € je Mahnung sowie pauschale Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz p. a. zu verlangen. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedriger Kosten bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

4. Leistungen von BSZ

4.1 Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen (z.B. Katalog, Internetseite, Flyer) und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Vor Vertragsschluss kann BSZ jederzeit eine Änderung der Leistungsbeschreibung vornehmen, über die der Reisende vor Buchung informiert wird.

4.2 Änderungen wesentlicher Reiseleistungen gegenüber dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von BSZ nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, insbesondere soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. BSZ ist verpflichtet, den Reisenden über wesentliche Reiseänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Gegebenenfalls wird sie dem Reisenden eine unentgeltliche Umbuchung oder einen unentgeltlichen Rücktritt anbieten.

Ist in der Reiseausschreibung einer mehrtägigen Studienfahrt eine Mindestteilnehmerzahl festgelegt, so kann BSZ bis zum 30. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, falls die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Wird die Studienfahrt aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Reisende die bereits auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück.

5. Rücktritt durch den Reisenden vor Reisebeginn, Rücktrittsgebühren

5.1 Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei BSZ. Dem Reisenden wird empfohlen, den Rücktritt aus Beweisgründen schriftlich zu erklären. Wenn der Reisende von der Reise zurücktritt oder die Reise nicht antritt, verliert BSZ den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann sie, soweit der Rücktritt bzw. der Nichtantritt der Reise nicht von ihr zu vertreten ist und nicht ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis für die bis zum Rücktritt bzw. Nichtantritt getroffene Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen (Rücktrittsgebühren) verlangen. Diese Rücktrittsgebühren sind unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunkts des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert. Gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistung sind dabei berücksichtigt.

5.2 Der pauschalierte Anspruch auf Rücktrittsgebühren beträgt in der Regel pro Person bei Stornierungen bzw. Reiserücktritt ab Zugang der Rücktrittserklärung des Teilnehmers:

- bis zum 31. Tag vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises

- ab dem 30. Tag vor Reiseantritt: 30 % des Reisepreises

- ab dem 14. Tag vor Reiseantritt: 50 % des Reisepreises

- ab dem 7. Tag vor Reiseantritt: 70 % des Reisepreises

- ab dem 3. Tag vor Reiseantritt: 75 % des Reisepreises

 2 Tage vor Reiseantritt und bei Nichtantritt 80 % des Reisepreises

5.3 Es bleibt dem Reisenden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich niedrigere Kosten als die von BSZ in der im Einzelfall angewendete Pauschale angefallen sind.

6. Reiseversicherungen

BSZ empfiehlt dem Reisenden den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Die Versicherung ist in dem vertraglich vereinbarten Reisepreis nicht eingeschlossen.

7. Außergewöhnliche Umstände, höhere Gewalt

Wegen der Kündigung des Reisevertrags in Fällen höherer Gewalt wird auf § 651j BGB verwiesen

8. Abhilfe, Minderung, Kündigung

8.1 Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. BSZ kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Sie kann die Abhilfe verweigern, wenn dies einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

8.2 Der Reisende kann nach Rückkehr von der Reise eine Minderung des Reisepreises verlangen, falls Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und er es nicht schuldhaft unterlassen hat, den Mangel unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) anzuzeigen.

8.3 Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet BSZ innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen wird Schriftform empfohlen - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, BSZ erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von BSZ verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Reisende den Anspruch auf Rückbeförderung. Er schuldet BSZ nur den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

9. Haftung

9.1 Bei Vorliegen eines Mangels kann der Reisende unbeschadet der Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadenersatz verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den BSZ nicht zu vertreten hat. Er kann Schadenersatz auch wegen nutzlos aufgewandter Urlaubszeit verlangen, wenn die Reise vereitelt oder erheblich beeinträchtigt worden ist.

9.2 Die vertragliche Haftung von BSZ für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Veranstalter herbeigeführt wird oder b) soweit die für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

9.3 Für alle gegen BSZ gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Abkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

9.4 BSZ haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Veranstalters BSZ sind.

9.5 BSZ haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung von Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten der BSZ ursächlich geworden ist.

9.6 Jeder Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen daran mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten (Schadensminderungspflicht).

9.7 Reiseleiter oder sonstige Mitarbeiter von BSZ vor Ort sind nicht berechtigt, irgendwelche Ansprüche anzuerkennen.

10. Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung und Abtretung

10.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise (§§ 651c bis 651f BGB) sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber BSZ (Anschrift siehe unten nach Ziffer 13) geltend zu machen. Dies sollte im eigenen Interesse schriftlich geschehen. Nach Fristablauf kann der Reisende Ansprüche nur noch geltend machen, wenn er ohne Verschulden gehindert war, die Frist einzuhalten. Der Tag des Reiseendes wird bei Berechnung der Monatsfrist nicht mitgerechnet.

10.2 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis 651f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von BSZ oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oer grob fahrlässigen Pflichtverletzung von BSZ oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

10.3 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr.

10.4 Die Verjährung nach den vorstehenden Absätzen 10.2 und 10.3 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.

10.5 Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

10.6 Schweben zwischen dem Reisenden und BSZ Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder die BSZ die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

10.7 Die Abtretung von Ansprüchen gegen BSZ ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter mitreisenden Familienangehörigen.

11. Datenschutz

Die personenbezogenen Daten, die der Reisende BSZ zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Zudem erhält jeder Reisende eine Liste der Teilnehmer der Reise mit Name und Anschrift der Mitreisenden. Falls die Aufnahme in die Liste nicht gewünscht wird, kann dies bei der Buchung mitgeteilt werden.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages einschließlich dieser ARB hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

12.2. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und BSZ findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt für das gesamte Rechtsverhältnis.

12.3 Für Klagen gegen den Reisenden bzw. sonstige Vertragspartner von BSZ, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von BSZ vereinbart.

13. Gültigkeit

Diese ARB entsprechen dem Stand von 07/2016 und gelten für alle ab diesem Zeitpunkt neu begründeten Vertragsverhältnisse. Die ARB bleiben so lange gültig, wie seitens BSZ keine Neuregelung vorgenommen worden ist.

14. Kommunikationsdaten

Biologische Station Zwillbrock e.V., Zwillbrock 10, 48691 Vreden

Kontakt: Tel.: 02564 - 986020, E-Mail: Bildungswerk@bszwillbrock.de

Vereinsregister: Amtsgericht Coesfeld, Register-Nr. 1379

Geschäftsführer: Dr. Dietmar Ikemeyer

Vorstand: Dr. Robert Stegemann, Friedrich Pfeifer, Heiner Schemmer