Kloppendiek

Noch heute kann man ihn durch die bizarren hohlen Kopfeichen als Allee erkennen. Ende 1997 wurde der Kloppendiek in Kirchweihjubiläums in einer gemeinsamen Aktion unter Mithilfe der Soldaten des deutsch-niederländischen Korps aus dem benachbarten Eibergen, der Zivildienstleistenden der Biologischen Station Zwillbrock, des Naturschutzvereins Vreden sowie der Bauhöfe von Eibergen und Vreden und von Zwillbrocker Bürgern wieder hergerichtet.

Der Prozessionsweg:
Mit dem Bau des Klosters Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch der Prozessionsweg angelegt, der heute noch die Barockkirche in Zwillbrock umgibt. In erster Linie war dieser Weg den Ordensleuten vorbehalten, da er direkt zur Klosteranlage gehörte.
Mit der Auflösung des Klosters und em gleichzeitigen Verlauf der kirchlichen Ländereien im Jahr 1811 ging der Prozessionsweg in Privat besitzt über. Diese Allee, mit bis zu 100 Jahre alten Eichen , vereinzelten Silberweiden Erlen und Schwarzpappeln, dient vielen Tierarten als Lebensraum. Zahlreiche Höhlenbrüter (Käuze, Spechte, Fledermäuse u.a.) leben in diesem Altholzbstand am Rande der Kirche.

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Das Kloster:
Die Pfarrkirche St. Franzikus diente bis 1811 als Klosterkirche des angeschlossenen Minoritenkonvents. Ihre Ursprünge gehen aber bis ins Jahr 1651 zurück, als Bocholter Minoriten im Auftrag des Bischofs von Münster für die benachbarten Niederlanden eine Weihnachtsmesse unter freiem Himmel hielten und ein Jahr später eine Kapelle aus Torfsoden errichtet wurde.

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Die Barockkirche:
Die Grundeinstellung für den heutigen Kirchbau erfolgte 1717. Die Kirchweihe konnte aber erst 1748 gefeiert werden.
Durch ein Dekret im Rahmen der französischen Herrschaft in Westfalen wurde das Kloster aufgehoben und weitgehen abgerissen. Dabei konnte die Kirche vor dem Abbruch bewahrt werden.
Die heutigen Pfarrkirche in Zwillbrock sollte aufgrund ihres kostbaren Inneren zu jedem Besuchsprogramm gehören.

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Kunstschätze in Zwillbrock
Die prächtige Barockausstattung ist nach der Restaurierung in den Jahren 1958-1961 die besterhaltene im Münsterland und vielleicht sogar darüber hinaus.
Alle Altäre und Plastiken sind aus Eichenholz gefertigt und die ursprüngliche Ausstattung blieb ganz erhalten. Leider sind die Namen von Baumeister, Bildhauer und Maler nicht bekannt.

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Die Gaststätte zum Kloppendiek
Das nebenstehende Foto wurde ca. 1930 aufgenommen und zeigt die Gaststätte in ihrer damaligen Form.

