Zum Schutz der Vögel
Warum das Betreten des Hündfelder Moors (noch) nicht möglich ist
Im EU Vogelschutzgebiet gilt: Vögel first!
Im Gegensatz zum niederländischen Aamsveen ist das deutsche Hündfelder Moor nicht nur als FFH-Gebiet ausgewiesen, sondern gleichzeitig auch Teil des Vogelschutzgebiets „Moore und Heiden des westlichen Münsterlandes“. Hier wurde bisher bewusst auf die Anlage von Wegen verzichtet, da nur so ungestörte Bereiche für gefährdete Brut- und Rastvogelarten erhalten werden können.
Leider keine Erholung ohne Nebenwirkung
Besonders während der kräftezehrenden Brutzeit oder im kalten Winter führt jede Störung – auch die durch Naturliebhaber - zu Stress. Störungsempfindliche Vögel verlassen dann ihre Schlaf-, Ruhe-, oder Fraßplätze, fliegen auf und verlassen mitunter sogar das Gebiet und verlieren dadurch wertvolle Energie. In der Folge kann der Bruterfolg ausbleiben oder die Wahrscheinlichkeit die Nahrungsknappheit im Winter zu überstehen, verringert werden.
Ihre Rücksicht hilft auch den Vögeln
Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass anders als im Aamsveen im Hündfelder Moor ein Betreten des Gebiets grundsätzlich nicht möglich ist. Auch im Aamsveen sollten Sie zum Schutz der Vögel grundsätzlich auf den Wegen bleiben. Vielen Dank!
Geduld ist nötig
Das LIFE CrossBorderBog Projekt wird zum Ende der Bauarbeiten neue attraktive Möglichkeiten schaffen, grenzüberschreitend das neue Hochmoor zu erleben und dabei gleichzeitig die notwendige Rücksicht auf die Vögel im Vogelschutzgebiet zu gewährleisten. Ein neuer Weg wird angelegt werden und es werden neue attraktive Möglichkeiten eröffnet, störungsfrei die vielfältige Vogelwelt des Gebiets zu erleben.
Weitere Informationen zum Projekt:

