Wie stark der Steinkohlebergbau und der Kies- und Sandabbau eine Landschaft verändern können, wird auf dieser Erlebniswanderung eindrucksvoll erlebbar. An manchen Stellen reibt man sich tatsächlich verwundert die Augen: Was einst durch Bergbau und Abgrabungen geprägt wurde, präsentiert sich heute als faszinierender und vielfältiger Naturraum.
Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren des Wandels „Grün – Schwarz – Grün“. Dabei erfahren wir, welche Wege der Steinkohlebergbau genommen hat, wie sich die Eingriffe auf Natur und Landschaft ausgewirkt haben und mit welcher erstaunlichen Anpassungsfähigkeit die Ökosysteme darauf reagiert haben. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Herausforderungen, die die unmittelbare Nähe zum Ballungsraum mit sich bringt.
Die Wanderung startet am ehemaligen Bergwerk Prosper Haniel. Über den Kreuzweg geht es hinauf auf die Halde Haniel. Oben angekommen, erwartet uns ein phänomenaler Ausblick über die Region – und ein erster Eindruck davon, wie vielfältig der Wandel dieser Landschaft ist.
Von der Halde führt unser Weg weiter in Richtung Kirchheller Heide. Nach wenigen Kilometern erreichen wir die dortige Seenplatte, die aufgrund ihrer besonderen Landschaftscharakteristik auch als „Klein Skandinavien“ bezeichnet wird. Zwischen Auenwäldern, Seen und Bächen tauchen wir ein in die faszinierende Welt einer vom Bergbau geprägten Landschaft. Mit etwas Glück begegnen wir dabei den Spuren eines Bibers oder sehen einen Eisvogel.
Eine Rast ist am Freizeitzentrum Grafenmühle möglich. Schließlich geht es über die Schöttelheide und durch den Kölnischen Wald zurück zum Ausgangspunkt am ehemaligen Bergwerk Haniel.
Entlang der gesamten Strecke begleitet uns eine wahre Perlenkette aus Naturschutz- und FFH-Gebieten. Die Wanderung zeigt eindrucksvoll, dass hier keineswegs eine graue Industrielandschaft entstanden ist, sondern ein einzigartiger und artenreicher Biotopkomplex. Wer diese Landschaft nach der Wanderung verlässt, wird sie mit anderen Augen sehen (Distanz ca. 17km, Dauer 8 Stunden)
Gute Kondition, Ausdauerfähigkeit (ca. 250 hm) und Trittsicherheit (Haldenanstieg, teils kleine Pfade), sind erforderlich.
Wir empfehlen profilierte Wanderschuhe, Fernglas und Tagesproviant.
Treffpunkt ist der Parkplatz mit ÖPNV-Anschluss der ehem. Zeche Prosper Haniel am Fuße der Halde Haniel
ÖPNV-Haltestelle: Oberhausener Straße (vormals Zeche Franz Haniel)
ZOB Dorsten: Linie X42 Richtung Oberhausen Hbf (stündlich)
ZOB Bottrop: Linie 268 – Richtung Zeche Franz Haniel
Der Naturpark Hohe Mark trifft Bergbau – Da wo der Pott am schönsten ist
Veranstaltungsnummer:
26-4.16
ReferentIn:
Beckmann Stefan
Termin: Samstag
, 09:00 Uhr
Dauer:8 Stunden
Dauer:8 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz mit ÖPNV-Anschluss der ehem. Zeche Prosper Haniel am Fuße der Halde Haniel
Leistung: 8-std. Veranstaltung
Kosten: 15 EUR (Erwachsene)
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