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© C. Rückriem

Beweidung

Die Beweidung ist mit der Mahd die zentrale Pflegemaßnahme in Grünland-Lebensräumen. Sie wird in unseren Schutzgebieten zumeist von den Pächtern der Naturschutzflächen mit Rindern, Mutterkühen oder trocken stehenden Milchkühen umgesetzt. Für den Erhalt unserer bodenbrütenden Vogelarten wie z.B. Kiebitz, Uferschnepfe oder Großer Brachvogel ist eine geringe Belastung durch Viehtritt während der Brutzeit ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Brut, so dass die Viehdichte auf den verpachteten Weiden zumeist reglementiert ist. Die geringe Viehdichte bedingt aber eine geringe Fraßleistung, so dass ein dauerhaft niedrigwüchsiger Bestand, wie er für die bodenbrütenden Vögel wichtig ist, nur auf nährstoffarmen Flächen mit einer dementsprechend niedrigen Aufwuchsleistung erreicht werden kann. Daher ist in den Beweidungs-Verträgen meist auch die Düngung stark reglementiert.

 

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Hündfelder_Moor_C_Rückriem__B012260.jpg  © C. Rückriem
Winterweide mit Aubrac-Rindern

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