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© C. Rückriem

Amtsvenn Süd

Das Amtsvenn Süd ist ein Grünlandgebiet von knapp 250 ha Größe, das sich südlich an das ehemalige Hochmoor des Amtsvenns anschließt. Nur noch wenige Hektar innerhalb des Gebietes sind noch in Privateigentum und als Acker genutzt; die Mehrzahl der Flächen sind im Eigentum des Landes NRW und an ortsansässige Landwirte überwiegend zur Beweidung verpachtet.

Das Gebiet ist Bestandteil des Europäischen  Vogelschutzgebietes "Moore und Heiden des westlichen Münsterlandes" und damit auch Bestandteil des Natura 2000-Schutzgebietsnetzes. HIer kommen größere Brutbestände von Uferschnepfe, Großem Brachvogel und Schwarzkehlchen vor. Eine zunehmende Bedeutung hat das Gebiet für die Vogelrast z.B. der arktischen Gänse.

Damit die Bewirtschaftung nicht zu Beeinträchtigung der im Grünland brütenden Vögel führt, führen wir hier regelmäßig Bestandserfassungen der Vogelarten durch und verschieben ggf. die Mahd, bis die Jungvögel flügge sind.

Zwei das Gebiet zerschneidende Wirtschaftswege wurden inzwischen vom Land NRW aufgekauft und stillgelegt - hier ist kein Betreten mehr möglich. Von den verbleibenden  Wirtschaftswegen im Gebiet sind gute Beobachtungsmöglichkeiten gegeben, ohne dass die Vögel erheblich gestört werden. Hier verläuft auch die Flamingoroute, die viele Schutzgebiete im Raum Ahaus-Gronau miteinander verbindet.

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AVS.jpg  © Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 http://www.govdata.de/dl-de/by-2-0
Das Amtsvenn Süd
AVS_B014881.JPG  © C. Rückriem
Ausgedehnte Flutrasen spielen für die Vogelrast eine wichtige Rolle
AVS_P6131840.JPG  © C. Rückriem
Frühsommer im Amtsvenn Süd

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