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© C. Rückriem

Ein herzliches Dankschön an die NABU-Naturschutzstation Münsterland!

09.04.2026

Die dortige Nabu-Naturschutzstation hat uns mit Genehmigung der Bezirksregierung Münster einen 1,8 km langen Elektro-Litzenzaun ausgeliehen, der bereits Mitte März in den Heubachwiesen aufgebaut wurde.

Viele Nester von Wiesenvögeln fallen bereits vor dem Schlupf der Eier Raubsäugern wie Fuchs und Marder zum Opfer. Neben der Optimierung von Lebensräumen werden deshalb aktive (Bejagung) und passive Maßnahmen (Schutzzäune) im Prädationsmanagement umgesetzt. Dabei stellt die Einzäunung von Wiesenvogelnestern nur eine unterstützende „Feuerwehr“- Maßnahme dar.

In dem Bereich des nun aufgestellten Zauns befanden sich im vergangenen Jahr Brutpaare von 2 Uferschnepfen, 3 Brachvögeln, 4 Kiebitzen und einem Wiesenpieper. Außerdem wurde dort in diesem Winter der Homannsgraben abgeflacht, um insbesondere nahrungssuchenden Küken stocherfähige, schlammige Bodenbereiche zu bieten.

Neben dem Zaun in den Heubachwiesen befinden sich auf weiteren 9 km Länge Zäune in den Amtsvennwiesen, dem Verbreitungsschwerpunkt der Uferschnepfe im Kreis Borken. Auch dort sollen die Zäune als Feuerwehrmaßnahe kurzfristig für einen höheren Schlupferfolg sorgen und unterstützen damit das Projekt LIFE Wiesenvögel NRW.

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