Zum Inhalt springen
© C. Rückriem

Eichenprozessionsspinner im Zwillbrocker Venn

04.07.2019

Vermeiden Sie Kontakt mit den Raupen(haaren) und Gespinstnestern, diese können allergische Reaktionen und Atembeschwerden (bei Einatmung der Raupenhaare) auslösen.

Seit einigen Jahren breitet sich auch im Kreis Borken der Eichenprozessionsspinner aus. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden (ab dem 3. Raupenstadium) zu ihrem eigenen Schutz  lange Haare, die mit einem Wiederhaken und Histamin-ähnlichem Gift besetzt sind. Kommt der Mensch mit diesen Haaren in Kontakt, kommt es häufig zu Ausschlag mit  Juckreiz und es können allergische Reaktionen mit Augenreizungen, Fieber, Schwindel und Atembeschwerden (bei Einatmung der Raupenhaare) ausgelöst werden.

Auch am Rundwanderweg im Zwillbrocker Venn leben Eichenprozessionsspinner. Unter befallenen Eichen am Rundwanderweg des Zwillbrocker Venn können sich aktuell größere Menge der Raupenhaare befinden, diese brechen leicht ab und werden durch den Wind verweht. Die Raupenhaare bleiben über lange Zeit für den Menschen giftig und können mit dem Wind aus dem Gespinstnestern verbreitet werden. Besonders die älteren Raupengenerationen wandern auch, einer langen Prozession gleichend in untere Regionen der Bäume.

Vermeiden Sie Kontakt mit den Raupen(haaren) und auch den Gespinstnestern, denn dort halten sich Raupenhaare über einen längeren Zeitraum!

Wichtig nach Kontakt: Kleidung wechseln sowie ein Duschbad mit Haarreinigung, um die Raupenhaare, die sich mit ihren kleinen Widerhaken in der Kleidung, im Haar und der Haut festsetzen können, zu entfernen. Bei Auftreten von stark juckenden, klein fleckigen Ausschlägen, allergischen Reaktionen oder Atemnot sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen:

Zurück
Raupen_Eiche_20170604_125744.jpg  © Foto: BSZ
Raupen_Eiche_20170604_124853.jpg  © Foto: BSZ