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© C. Rückriem

Torfmoos

Torfmoose (Gattung Sphagnum) sind Moose, die durch ihre typische Gestalt gekennzeichnet sind: am oberen Stämmchenende finden sich kleine Köpfchen aus Seitenästen. Sie kommen überwiegend in nährstoffarmen Lebensräumen mit einem meist ausgeglichen hohen Grundwasserstand vor. Dazu zählen etwa Heiden, extrem nährstoffarme Hochmoore, mäßig nährstoffreiche Niedermoore, Ufer nährstoffarmer Stillgewässer oder auch nährstoffarme Bruchwälder.

Von entscheidender Bedeutung sind Torfmoose in Hochmooren: Sie sind die Hauptbildner des Torfes, dessen Anreicherung die Hochmoore im Laufe von Jahrtausenden langsam aus der Umgebung emporwachsen ließ. Sie sind in der Lage, ein Mehrfaches ihres Eigengewichtes an Wasser zu speichern. In ihrer nur vom Regen mit Nährstoffen und Wasser versorgten Umgebung können sie sehr effizient die wenigen Nährstoffe aufnehmen und sogar noch im abgestorbenen Zustand binden.

In NRW kommen etwa 30 Arten vor, die zumeist nur von Spezialisten auseinander gehalten werden können. Die meisten Torfmoosarten  sind wegen ihrer speziellen Standortansprüche inzwischen selten geworden und auf der Roten Liste NRW aufgeführt.

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Torfmoos_HM_C_Rückriem_A036725.jpg  © C. Rückriem
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